• Daily Musings,  Spazierendenken

    Seelenpflege

    Heute habe ich mich auf Dinge konzentriert, die der Seele gut tun. Geholfen hat schon einmal, dass die Sonne schien. Die letzten Tage waren eher grau und was meine Verfassung betrifft, eher schwarz.

    Die Stimmung hob sich weiter, weil es zum Frühstück Hefekranz gab. Den habe ich gestern gebacken und bin sehr stolz darauf. Diesmal ist er nicht mit Vanille, sondern mit Orange und Tonkabohne.

    Nach dem Frühstück zeichnete sich ab, dass das Wetter nicht halten wird, also sind wir schnell noch eine Runde spazieren gegangen. Da ich auch Bücher in den Bücherschrank bringen wollte, hatte ich den Rucksack dabei und in dem befindet sich immer eine Tüte Vogelfutter. Am Schützenteich war denn auch gut was los.

    Nun werde ich noch ein wenig arbeiten. Die Entscheidung Facebook zu lassen, war eine Gute und hat zu einer weiteren geführt, aber dazu ein anderes mal.

  • Daily Musings

    Zu dünnhäutig

    Mir ging es einigermaßen gut, die letzten Wochen. Also in der Zeit in der ich mich von Facebook ferngehalten habe. Gestern habe ich denn noch einmal einen Schwenk dorthin gemacht und nun ja … ich kann es nicht mehr ertragen. Dieses jeder hat eine Meinung und nur die gilt. Ich habe auch meine Meinung zu den aktuellen Themen, allerdings kann ich gut akzeptieren, dass jemand anders alles ganz anders sieht. Diese Hetzerei gibt mir derartig auf die Eierstöcke, dass ich mich ausklinke.

    Gesundheitsfürsorge ist halt nicht nur sich und andere vor dem Dingens mit C zu schützen, sondern auch dafür zu sorgen, dass die seelische Situation stabil bleibt. Es ist schon von Natur aus sehr schwer für mich, ein prekäres Gleichgewicht zu halten. Resilienz kann ich nur entwickeln, wenn ich mich nicht zu sehr exponiere.

  • Daily Musings,  Träume

    Träume von schwangeren Ziegen

    Es ist wirklich erstaunlich. Seit 13 Tagen bin ich nun in diesen etwas spezielleren Raunächten unterwegs und so viel hat sich schon getan. So sind die Alpträume deutlich weniger und von angenehmeren abgelöst worden. Die sind zwar nicht weniger verwirrend, aber wenigstens nicht mehr verstörend. Amüsant war da, in der wir eine schwangere Ziege in unserem Wohnzimmer hatten.

    Ansonsten ist es draußen Novembergrau und so richtig lockt mich nichts vor die Tür. Dafür in die Küche. Ich habe Pläne für Gebäck und bin da am Planen. Dieses Jahr bekommen die Gören selbstgebackenes und handgestricktes.

     

     

     

     

  • Daily Musings,  Raunächte

    Interessante Erfahrungen

    Die letzten Tage war es recht ruhig hier. Es ist nicht so, dass es nicht etwas zu berichten gebe, nur geht soviel in mir vor, dass ich gar nicht so richtig weiß, wo ich anfangen soll. Ich schrieb ja schon, dass diese Raunächte so anders sind, wie alle vorherigen. Das liegt zum einem natürlich daran, dass ich sie zu einer anderen Zeit als der traditionellen begehe und zum anderen, dass es ein sehr viel längerer Zeitraum ist. Ein weiterer Grund des Andersseins ist, dass ich in den letzten 1 1/2 Jahren so zurückgezogen gelebt habe, wie es nur möglich ist, also ist die Herausforderung in diesen Raunächten, mich wieder mehr mit dem Außen anzufreunden. Das gleichzeitige Abkapseln von virtuellen Begegnungsstätten, ist da eine logische Konsequenz und tut mir ausgesprochen gut. Das Außen und die dort stattfindenden Begegnungen auch.

    Sehr oft taucht, wenn ich eine Göttinnenkarte ziehe, Ix Chel auf, die Weltenweberin und Förderin von Kreativität. Eine ihrer Botschaften lautet: Nutze deine Kreativität nicht, um Ausreden zu erfinden, dich vor kreativer Arbeit zu drücken. Ich nehme das mal als dezenten Hinweis, dass ich ein wenig mehr Zeit am Schreibtisch verbringen sollte.

     

  • Daily Musings,  Raunächte

    Es lässt sich gut an

    Seit unserer Samhainfeier ist es hier weiter gemütlich weitergegangen. Gemütliche Spaziergänge, gestern sogar des Nachts, leckeres Essen und viele schöne Gespräche. Einiges ist anders als geplant, anderes konnte so umgesetzt werden. Geplant war ja, dass ich die Küche Viktor überlasse. Soweit so gut, doch dann überkam mich der Wunsch zu kochen und so habe ich kurzer Hand umgeplant. Wenn ich kochen und backen will, dann mache ich es, wenn nicht darf Viktor.

    Maultaschen mit Kartoffelsalat gab es gleich zwei Tage. Meine Güte sind die gut gewesen. Diesmal haben wir sie mit Sonnenblumenhack gefüllt. Natürlich kamen noch Gewürze, Champignons und so weiter dran. Aber als Hackersatz gefällt es mir schon mal gut.

    Noch immer schlafe ich schlecht, aber es tut sich was. Ich komme leichter wieder zur Ruhe und scheine langsam einen Zeitraum in meiner Vergangenheit eingrenzen zu können, den es sich lohnt näher zu betrachten. Das wird sehr weh tun, aber wenn es was auslöst ist es in Ordnung. Ich bin ja nicht alleine davor.

     

  • Daily Musings,  Samhain

    Samhain 2021

    Erst einmal: Frohes neues Jahr! Dann heute ist Hexenneujahr. Der Jahreskreis schließt sich und beginnt von Neuem. Was das nächste Jahr bringen wird? Hoffentliche viele interessante Erfahrungen und Begegnungen. Das wünsche ich uns allen.

    Vorhin habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht und dabei darüber nachgedacht, was ich zurücklassen möchte. Die Reise ins neue Jahr, soll mit leichtem Gepäck erfolgen. Also heißt es aussortieren. Mein erster Gedanke war: Die Verzweifelung! Das hat mich ein wenig überrascht, denn in meinem persönlichen Leben, bin ich sehr glücklich. Ich lache viel, werde geliebt und liebe. Bei näherer Betrachtung wurde allerdings klar, dass ich schon auch oft verzweifelt bin. Nicht in meiner Beziehung, sondern mit der gesellschaftlichen Entwicklung der letzten Monate und wie hilflos ich mich vielem ausgeliefert fühle. Dabei möchte ich gar nicht die Diskussion aufmachen, wie sinnvoll oder sinnlos die Maßnahmen waren und sind, es geht mir viel mehr darum, was sie im zwischenmenschlichen Umgang im Gepäck hatten. Die Kommunikation jedenfalls ist deutlich harscher und respektloser geworden. Das ist einer der Gründe, warum ich mich von Facebook verabschiedet habe.

    Doch was will ich noch zurücklassen? Da ist eines, was ich nicht ein Wort packen kann. Also mit mehreren: Ich bin gerne alleine. Doch so zurückgezogen, wie die letzten 18 Monate, war ich noch nie. Das will ich nicht mehr. Daher werde ich die Verzweifelung aufgeben und dafür mehr Austausch und Aktivität im Außen einpacken. Und zwar in der realen Welt, also mit richtigen Menschen. Was nicht heißt, dass ich mich aus dem virtuellen Raum zurückziehe, das nicht, nur rarer werde ich mich dort machen.

    Alles Liebe

     

  • Daily Musings,  Jahreskreis,  Samhain,  Tageskarten

    Samhain Vorbereitungen

    Heute Morgen bin ich früh hoch und plötzlich hatte ich Lust meinen Altar frisch zu machen, was eigentlich für morgen Abend geplant war. Aber ich bin ja flexibel, also habe ich mich gleich dran gemacht.

    Das wäre also ein Punkt, den ich von meiner Liste streichen kann. Ein weiterer ist, dass ich endlich meine Facebook Accounts gekündigt habe. In Sachen Tarot & Magicstuff habe ich noch eine Telegramgruppe, also wer da Interesse hat sich auszutauschen: https://t.me/taraume

     

    Heute Morgen habe ich die 10 der Bögen gezogen. Im klassischen Tarot: Die 10 der Stäbe. Das ist eine der Karten, die mich immer ein wenig ratlos macht, wenn ich die Figur mit ihrem Gepäck sehe, kann ich mich gut damit identifizieren, denn dieses Jahr wird es während der Raunächte, richtig ans Eingemachte gehen. Doch wie soll ich nun vorgehen? Vorsichtig jeden Schritt setzen oder Aussortieren und dafür öfters laufen, um alles sicher unter Dach und Fach zu bekommen. Erst einmal dürfte es aber wichtig sein, das Gepäck zu schultern und die Verantwortung für es zu übernehmen, wenn es zwischendrin zu schwer wird, muss ich eben verschnaufen oder in mehreren Etappen gehen.

     

  • Daily Musings

    Lose Fäden verknüpfen

    Ein wenig Alltag und so einige Pflichten sind noch zu erledigen, bevor ich mich in die Raunächte begebe. So war ich heute denn im Naturheilverein Kiel und Umgebung e. V. um ein wenig Büroarbeit für den Verein zu erledigen. Ich bin dort nun seit zwei Jahren Mitlglied und es macht mir Spaß mich dort zu engagieren. Auch habe ich mir vorgenommen, mich weiter einzubringen und vermehrt an den Wanderungen teilzunehmen. Jedenfalls die, die ich ohne OPNV erreiche. Am 13.11. geht es in die Forstbaumschule und durch den Alten Botanischen Garten wollte ich schon lange einmal.

    Wie man auf dem Foto sieht, war das Wetter heute noch einmal herrlich. Noch ist nichts von der November Neblichkeit zu spüren und es ist auch noch relativ warm.

     

    Es blüht auch noch so einiges und ich freue mich immer wieder über so Begegnungen am Wegesrand. Besonders weil ich weiß, dass es bald damit vorbei ist. Doch damit ich auch gut durch die dunkle Zeit komme, habe ich mich mit Kerzen eingedeckt. Es ist immer gut, ein Licht zu entzünden.

  • Daily Musings,  Tageskarten

    Übergänge

    Obwohl ich doch eigentlich recht stationär verankert bin, also hier in Kiel, habe ich das Gefühl dauernd unterwegs zu sein. Ruhepunkte scheinen nur der Moment des Durchatmens zu sein, bevor es weitergeht. Transition/Übergang könnte mein zweiter Vorname sein. Darum seufze ich immer verzückt, wenn diese Karte auftaucht und denke: Ach ja, so ist es halt! Dabei mag ich sie sehr. Das Wasser ist ruhig, die Person im Schiff steht wachsam, aber eben  doch entspannt und ein Schwanenboot hat schon was.

    Ansonsten hat die Woche ruhig begonnen. Ich habe nicht zu lange geschlafen, gleich nach dem Aufstehen Yoga geübt und das Abendessen habe ich auch bereits vorgekocht. Nun werde ich mich im Gabelhäkeln üben und wenn das funktioniert, geht es mit Drumstickhäkeln weiter. Ich will wieder weniger am Rechner herumhängen und statt dessen lieber meine Finger beschäftigt halten. Dabei neue Handarbeitstechniken lernen, kann auch nicht schaden.

  • Spazierendenken

    Herbstspaziergang

    Das Wetter war heute wunderschön. Das haben wir für einen Spaziergang durch das Viehburger Gehölz genutzt. Das hatten wir schon lange einmal auf dem Plan. Komischerweise fiel mir erst auf, dass das ein Ort ist, an dem ein früherer Nachbar sich vor über 20 Jahren das Leben genommen hat. Damals war der Fernseturm noch für Besucher geöffnet und R. hat das genutzt, um seinem Leben ein Ende zu machen. Er sprang und verlosch. Viktor und ich gehen dort öfter spazieren und seit wir zusammen sind auch immer, um eine kurze Pause einzulegen, um Rs. zu gedenken. Eine gequälte Seele, die nun hoffentlich Frieden hat.

    Während Viktor noch ein wenig am Fernsehturm verweilte ging ich weiter und schlug merkwürdiger Weise einen Weg ein, der sehr holperig, aber auch sehr schön ist und zur offiziellen Hundeauslauffläche gehört. Seit wir Suka nicht mehr haben, bin ich dort nicht längs gegangen, aber heute zog es mich dort hin.

    Während ich so vor mich hinging, fiel mir ein, dass es einer der letzten Spaziergänge war, auf denen sich noch richtig Spaß hatte. Da hatte sie immer noch mal einen guten Tag. Am 06. Oktober 2019 war das und im Februar 2020 mussten wir sie einschläfern lassen. Das merkwürdige ist, sie fehlt mir als Persönlichkeit sehr, was mir nicht fehlt ist einen Hund zu haben. Hört sich bestimmt verdreht an. Ich wusste immer das Suka unser letzter Hund sein würde und habe die Zeit mit ihr sehr genossen und hätte mich auch gefreut, wenn wir noch einige gemeinsame Jahre gehabt hätten. Aber noch mal einen Hund hier mitten in der Stadt: Nee, muss nicht! Aber es war schön heute auf der Runde, die wir so oft gegangen sind an sie zu denken.