Daily Musings

  • Daily Musings

    Wir leben noch

    Viktor und mich hat es gleich zu Jahresbeginn umgehauen und erst seit gestern weilen wir wieder rudimentär unter den Lebenden. Komisch, ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so eine fiese Grippe gehabt habe. Die letzte ernstere ist 12 Jahre her und ich muss gestehen, damals war es einfacher sich zu erholen. Jedenfalls scheinen wir auf dem Weg der Besserung, wenn auch noch arg klapperig.

    Jedenfalls war es kein schöner Jahresbeginn und andererseits kann ich 2022 nicht den Vorwurf machen, sich anzuschleimen. Also was soll es? Auf alle Fälle bin ich arg müde und werde gleich mal wieder zu Bett. Es wird nur Zeit wieder ein wenig Normalität in den Alltag zu bringen.

    Danke an alle, für die lieben Wünsche, Hilfsangebote und Unterstützung.

  • Books,  Daily Musings

    nun also 2022

    Nun also 2022 und ich versuche zu Orakeln. Wenn das Jahr wird, wie es für mich und Viktor geendet hat, dann ist es nicht so gut. Es war keine schöne Nacht. Fieber, Alpträume und Flüsse von Schweiß. Allerdings bin ich heute Morgen deutlich fitter hoch. Durch bin ich noch nicht, aber es geht eindeutig besser. Allerdings werde ich mich wieder ins Bett verfügen und richtig auskurieren.

    Also gibt es weiter Tee und ausruhen ist angesagt. Das kommt mir nicht gelegen und fällt mir, wie eigentlich immer schwer. Doch ändern lässt es sich nicht und lieber noch einen oder zwei Tage freiwillig im Bett, als tagelang mit dieser lästigen Geschichte rumärgern. Wie die meisten Menschen, die nur sehr selten krank sind, bin ich eine sehr jammerige Patientin und keine reine Freude für meine Mitmenschen. Wobei mein nächster Mitmensch ebenfalls krank ist. Das müssen wir besser abstimmen. Vielleicht ist es aber auch gut so, sonst würde es vielleicht nur hin und her gehen und so machen wir es gemeinsam durch und hüpfen dann fröhlich zu unseren diversen Projekten zurück.

    Einem kann ich mich ja trotz krank widmen. Gestern kam das Wildwood Tarot Workbook und lesen kann ich auch im Bette.

    So, nun aber genug gejammert und ab unter die Decke. Habt es fein und

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Anders als geplant

    Eigentlich wollten wir heute Abend einen Film gucken, Maultaschen und Kartoffelsalat essen und eventuell noch ein wenig Kartenspielen. Eigentlich … Doch dann sind wir beide heute morgen mit rauem Hals, laufender Nase und Kopfschmerzen aufgewacht. Nicht schön. Also wird es wohl bei heißer Zitrone mit Ingwer, Chilli und Honig, sowie etwas Orange bleiben.

    Viktor hat es schlimmer erwischt wie mich. Aber das ist nicht ungewöhnlich. Denn der Gute ist nun mal ein Sensibelchen, ich bin immerhin zwischendrin immer mal auf und habe sogar ein wenig fotografiert. Allerdings werde ich mich früh zu Bette verziehen und es mir gemütlich machen. Lesestoff gibt es genug und überhaupt, haben wir lange kein Silvestern im Bett verbracht.

    Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch, in ein sehr viel angenehmeres 2022. Hoffen wir, dass die Welt und ihre Lenker ein wenig vernünftiger werden und dass die Spaltung in der Gesellschaft aufhört. Das wir uns auf das verbindene im Menschsein besinnen und allen die uns das absprechen oder zerstören wollen, die Tür zeigen.

    Alles Liebe

  • Daily Musings,  Krafttiere

    Krafttierwandlung

    Anfang Oktober herum habe ich von Schildkröten geträumt und dachte: Oh, dass ist ja denn wohl mein Krafttier für die nächste Zeit. Dann verschwand die Schildkröte und seit einigen Tagen laufen mir dauernd Füchse über den Weg. Also keine lebenden, aber eben dieser Punkfuchs und Weihnachtskarten mit Fuchs. Also werde ich mich nun mal damit beschäftigen.

    Gerade habe ich in Luisa Francias Tiere als magische Helferwesen reingeguckt und der erste Satz zum Fuchs ist:

    Mach dich unsichtbar, indem du unauffällig und selbstverständlich wirst

    Das ist allerdings für jemanden, der schreibt und möchte, dass die Sachen auch gelesen werden, eine echte Herausforderung, die es sich lohnt anzunehmen.

  • Books,  Daily Musings

    Es wird wärmer

    Es wird wärmer und daher habe ich schnell noch einmal ein Eisbild gemacht.4, bevor die Pracht schmilzt. So richtig zum Rausgehen, konnte ich mich nicht aufraffen, also habe ich heute nur ein wenig um Haus und Hof herum fotografiert.

    Der Weihnachtskaktus, der kein Kaktus ist, hat sich dieses Jahr tatsächlich einmal dazu hinreissen lassen zur passenden Zeit zu blühen. Was doch sehr freut. Es ist wieder die Zeit, in der man für alles was blüht dankbar ist.

    Big Magic – Thalia

    Ein neues Buch war auch in der Post. Es wurde mir von einer Freundin empfohlen und irgendwie hatte es mich sofort angesprochen.

    Heute war ein guter Schreibtag. Ich bin morgens früh hoch und habe mich auch gleich ans Werk gemacht. Gegen Mittag hätte ich dann theoretisch Feierabend machen können, doch plötzlich hatte ich Lust noch eine Menge Kleinkram zu erledigen. Jetzt bin ich rechtschaffen müde und werde gleich nach dem Abendessen zu Bett gehen.

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Es bleibt gemütlich

    Heute habe ich mir meine Leseecke eingerichtet, die sich natürlich auch zum Handarbeiten nutzen lässt. Ich höre gerne Hörbücher und dabei kann man wunderbar stricken oder häkeln. Den Sessel habe ich einige Häuser die Straße runter gefunden und nun schmückt er mein Heim und bietet mir einen schönen Leseplatz.

    Die Weihnachtstage sind hier ruhig und besinnlich vorbei gegangen. Es war schön einmal drei Tage nichts von Covid in all seinen Erscheinungsformen zu hören, sondern einfach gemütlich in den Tag hineinzuleben. Ich muss gestehen, heute morgen viel es mir schwer mich aus dem Bett zu erheben. Solange ich dort lag, war die ruhige Zeit noch nicht ganz vorbei. Doch es nützte ja nix, irgendwann musste es sein und so bin ich hoch. Die Tageskarte, war denn auch sehr beruhigend. Die Seherin. Zum Kanal werden und die Verbindung suchen. Ich schrieb ja schon das Verbindungen für mich während meiner alternativen Raunächte ein Thema waren. Es ist immer noch präsent, aber eher im feinstofflicheren Rahmen.

    Ich wünsche auch eine schöne letzte Woche in 2021.

  • Daily Musings,  Spazierendenken

    Frost und Sonne genießen

    Es ist noch immer herrliches Winterwetter und da es nicht so bleiben soll, haben wir heute noch einen langen Spaziergang um den kleinen Kiel gemacht. Es war richtig schön.

    Heute Morgen bin ich früh hoch und habe bereits geschrieben. Durch die Feiertage und durch diverses anderes, war meine Tagesstruktur ein wenig durcheinander geraten und ich hatte es ein wenig schwer, wieder dahin zurück zu finden. Bei mir bricht ja immer sofort die Angst aus, nicht wieder zurück in die Geschichte zu finden. Die Angst war unbegründet, kaum hatte ich das Dokument aufgerufen, ging es auch schon munter weiter.

    Doch nun werde ich mal langsam den Feierabend einläuten. Morgen ist endlich wieder alles normal. Es waren schöne ruhige Tage. Wir haben uns keinen großen Aufwand getrieben.

    Den Schokokuchen habe ich bereits am 24.12. gebacken und er schmeckt immer noch richtig gut. Auch der ganz einfach, ein Schokteig mit Tonkabohne, Orangensaft & -schale, sowie Berberitzen.

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Nicht der schönste aller Tage

    Gestern wollte ich mir einen Fotoblog einrichten und habe dabei die Writresscorner zerschossen. Natürlich hatte ich kein Backup gemacht. Als ich es heute Morgen entdeckte, war ich erst einmal reichlich genervt und wollte eigentlich gleich wieder zu Bett gehen. Doch ein Blick nach draußen zeigte wundervolles Wetter an und so habe ich mich dann nach dem Frühstück auf einen Spaziergang durch die Moorteichwiese begeben.

    Es ist wirklich arg kalt, aber eben auch schön. Das Kind in mir freut sich ja immer über weiße Weihnachten, obwohl mit Weihnachten im Großen und Ganzen am Allerwertesten vorbeigeht. Dabei hat es durchaus seine Momente. So einige kleine Geschenke habe ich zur Wintersonnenwende verteilt und auch einige erhalten. Unter anderem eine Flasche Rotbäckchen zur Stärkung des Immunsystems. Sehr lecker.

    Als wir wieder zurück waren habe ich die Writresscorner neu eingerichtet. Einige Rezensionen kann ich wieder herstellen, weil sie als Text habe. Vielleicht war es auch einfach an der Zeit die seite so einzurichten, dass es dort nur noch um Bücher und Schreiben geht, während hier der Raum für Spirituelles ist.

    Wer einen Blick auf die neue Writresscorner werfen will: https://writresscorner.de

  • Daily Musings,  Spazierendenken

    Schneespaziergang

    Gestern konnte ich mich nicht mehr aufraffen, da habe ich mich nur durchs Fenster am Schnee gefreut, aber heute Morgen sind wir gleich los und einmal um den Schützenpark. Es ist immer wieder spannend, wie der Schnee doch die Welt verzaubert und die Menschen fröhlicher stimmt. Im Park waren Kinder mit Schlitten unterwegs und den einen oder anderen Schneemann haben wir auch gesehen. Leider taut es schön wieder, doch Morgen und Übermorgen soll es richtig kalt werden und vielleicht kommt ja noch ein wenig Weißes herunter.

    Ansonsten wird es nun ruhig. Die Weihnachtsgrüße sind ausgetauscht, eingekauft hatten wir bereits am Mittwoch alles was wir so brauchen und ich habe auch bereits einen Kuchen gebacken, Schoko mit Berberitzen, Foto folgt. Meine Kinder sind bei meiner Schwester und meinem Vater eingeladen, denn die feiern im Gegensatz zu uns traditionell Weihnachten.

    Also machen wir es uns gemütlich.

    Alles Liebe

  • Daily Musings,  Raunächte

    Raunachts Resümee

    Nachdem mich Ende September die Erkenntnis traf, dass es für Hex und Heid doch viel passender wäre, die Raunächte zwischen Samhain und Jul zu verbringen, bin ich es auch kurz entschlossen angegangen. Ehrlich gesagt wusste ich nicht so richtig wie, weil sechs Wochen ja doch deutlich länger sind wie die zwölf „offiziellen“ Nächte. Auch hatte ich eigentlich kein richtiges Thema.

    Also habe ich erst einmal Notizhefte angeschafft. Das ist immer so bei mir, ein neues Projekt braucht ein neues Notizbuch. Auch hatte ich so eine wage Vorstellung davon, dass ich wie sonst auch, morgens Tageskarten ziehen, Tagebuch schreiben und vielleicht noch etwas Yoga und Meditation praktizieren würde. Tja, so richtig hat es damit nicht geklappt. Die ersten Tage liefen wie geplant, doch dann fand ich Laguz, die Rune des Fließenden.

    … und die Dinge und auch ich kamen in Fluß. Es war wirklich spannend. Das ganze Jahr über hatte sich eine Art Mehltau über mich gelegt. Ich war selten draußen, habe wenig Menschen getroffen, habe nicht geschrieben und war auch sonst nicht gerade aktiv. Laguz hat die Sache in Schwung gebracht und mir die verrücksten Raunächte beschert. Nichts mehr mit Zurückgezogenheit und schlechter Laune. Ich war in Hamburg bei den Kindern (was wundervoll war), habe zwei Vorträge besucht, schreibe wieder, gehe regelmäßig raus, treffe mich mit FreundInnen und plane sogar kleinere Veranstaltungen für das nächste Jahr. Das eigentliche Thema hat sich erst im Nachhinein gezeigt. Es ging um Verbindungen. In den sechs Wochen bis Jul hat sich gezeigt, welche tragfähig sind, welche es besser ist zu kappen und wo sich neue Anknüpfungspunkte finden lassen. Die Bewegung nach Außen war ganz sicher nicht geplant. Ich war mir ja immer sicher, dass ich das Treffen, so mit richtigen Menschen, gar nicht so unbedingt brauche, diese sechs Wochen haben mir das Gegenteil gezeigt. Die Verbindungen die ich gekappt habe, sind eher im virtuellen Raum, mittlerweile habe ich weder Facebook (ich schrieb warum), noch Instagram, noch What’s app. Als Messenger nutze ich Signal und Telegram. Das reicht mir.

    Zwischendrin dachte ich immer einmal, aber du wolltest dich doch sechs Wochen zurückziehen und so richtig raunächteln. Dass das auch in Bewegung ging, war eine ganz neue Erkenntnis. Außerdem, wenn ich mich noch weiter vom Außen abgekapselt hätte, wie das ganze letzte Jahr über, hätte ich mir ein Erdloch buddeln oder in mir eine Erimitage im Wald einrichten müssen. Also war es wohl gut so.

    Das größte Geschenk der sechs Wochen ist allerdings, dass ich wieder schreiben kann. Auch über die ersten Raunächte a la Hex, werde ich noch mehr schreiben. Bereits letztes Jahr sollte es ja ein kleines Büchlein geben, doch beim Schreiben wurde mir klar, dass die traditionelle Variante nicht mehr stimmig für mich ist und so habe ich dieses Schreibprojekt auf 2022 verschoben.

    Zuerst dachte ich sechs Wochen, dass ist arg lang, für so eine heikle Zeit, denn es ging ja schon sehr ans Eingemachte. Gerade das Überdenken von Verbindungen und Beziehungen, war nicht leicht. Auch hatte ich es reichlich schwer, mir noch einmal klarzumachen, wie sehr ich darunter gelitten hatte nicht schreiben zu können und wie oft ich mir vorgemacht habe, es müsse ja gar kein Buch sein, ich würde ja Rezensionen und Blog schreiben, dass wäre genug. Nur ist es nun einmal so, dass ich mir die Welt am Besten schreibend erklären kann und es schon darum brauche. Das zeigt sich bereits daran, dass die Alpträume verschwunden sind, seit ich wieder regelmäßig an einer Geschichte arbeite.

    So weit war es das erst einmal. Für die meisten ist nun Weihnachten, für viele kein sehr schönes, weil geimpft oder nicht geimpft eine Trennungslinie durch die Familien zieht. Andere wieder sind schon immer alleine gewesen. Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und dass sich Wege in die Aussöhnung finden. Ich freue mich einfach aufein paar ruhige Tage.

    Alles Liebe