Spazierendenken

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    Frost und Sonne genießen

    Es ist noch immer herrliches Winterwetter und da es nicht so bleiben soll, haben wir heute noch einen langen Spaziergang um den kleinen Kiel gemacht. Es war richtig schön.

    Heute Morgen bin ich früh hoch und habe bereits geschrieben. Durch die Feiertage und durch diverses anderes, war meine Tagesstruktur ein wenig durcheinander geraten und ich hatte es ein wenig schwer, wieder dahin zurück zu finden. Bei mir bricht ja immer sofort die Angst aus, nicht wieder zurück in die Geschichte zu finden. Die Angst war unbegründet, kaum hatte ich das Dokument aufgerufen, ging es auch schon munter weiter.

    Doch nun werde ich mal langsam den Feierabend einläuten. Morgen ist endlich wieder alles normal. Es waren schöne ruhige Tage. Wir haben uns keinen großen Aufwand getrieben.

    Den Schokokuchen habe ich bereits am 24.12. gebacken und er schmeckt immer noch richtig gut. Auch der ganz einfach, ein Schokteig mit Tonkabohne, Orangensaft & -schale, sowie Berberitzen.

    Alles Liebe

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    Schneespaziergang

    Gestern konnte ich mich nicht mehr aufraffen, da habe ich mich nur durchs Fenster am Schnee gefreut, aber heute Morgen sind wir gleich los und einmal um den Schützenpark. Es ist immer wieder spannend, wie der Schnee doch die Welt verzaubert und die Menschen fröhlicher stimmt. Im Park waren Kinder mit Schlitten unterwegs und den einen oder anderen Schneemann haben wir auch gesehen. Leider taut es schön wieder, doch Morgen und Übermorgen soll es richtig kalt werden und vielleicht kommt ja noch ein wenig Weißes herunter.

    Ansonsten wird es nun ruhig. Die Weihnachtsgrüße sind ausgetauscht, eingekauft hatten wir bereits am Mittwoch alles was wir so brauchen und ich habe auch bereits einen Kuchen gebacken, Schoko mit Berberitzen, Foto folgt. Meine Kinder sind bei meiner Schwester und meinem Vater eingeladen, denn die feiern im Gegensatz zu uns traditionell Weihnachten.

    Also machen wir es uns gemütlich.

    Alles Liebe

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    Kurze Runde mit viel Blau

    Heute war ich so ins Schreiben versunken, dass es nur noch für eine kurze Runde um den Blog reichte. Doch die war schön. Es ist zwar noch immer recht warm, aber das wird nicht so bleiben. Jedenfalls hat sich Himmel im Kontrast zu den dunklen Ästen wunderschön hellblau mit weiß-rosa Tupfern gezeigt.

    Im Gegensatz zum Himmel war das Blau auf den Blättern in der Pfütze eher künstlicher Natur. Ich vermute es war irgendetwas kreidiges, jedenfalls hoffe ich, dass es nicht irgendein Giftzeugs war.

    Es ist ein guter Tag. Ich habe das bereits Geschriebene schon einmal grob überarbeitet und einiges angeglichen, danach noch weitergeschrieben und dann endlich wieder meinen Laptop mit Linux Mint aufgesetzt. Endlich gibt es eine Beta-Version von Linux Mint Una 20.03 und die funktioniert auch mit NVIDIA Grafikkarten. Da hatten die 20,0x Versionen so ihre Schwierigkeiten mit. Normalerweise installiere ich keine Beta-Versionen, aber ich mag nun mal am liebsten Mint und so habe ich es einmal gewagt.

    So, nun wird es gleich Pizza geben. Auf der Writresscorner habe ich ein ganz besonderes Buch besprochen: Du stirbst nicht von Kathrin Schmidt.

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    Yoga und Frische Luft

    Yoga + Meditation, Kaffeekochen, Schreiben, was anständiges anziehen (bedeutet meistens, einen Pullover über die Yogaklamotten ziehen), Frühstücken, Spazierengehen + Fotografieren und dann erst den Computer mit Internetverbindung anschalten. So sieht mein neuer Tagesablauf aus. Mal sehen wie lange es so funktioniert. Jedenfalls ist es ein tolles Gefühl, wenn ich dann so um 14:00 Uhr Feierabend machen kann oder eben irgendwas kochen, backen, stricken, lesen, ohne schlechtes Gewissen, weil ich ja noch nicht gearbeitet habe.

    Mein Spaziergang war nicht besonders lang. Einfach nur einmal um den Schützenteich, die Wasservögel füttern und hoffen, dass es ein paar schöne Möwenbilder gibt. Leider ist meine Kamera nicht schnell genug für die fliegenden, aber die Zankmöwen habe ich recht gut getroffen.

    Auf dem Rückweg sind wir durch die Lutherstraße gegangen und ich habe mich wieder an Katharina Kierzecks Tannenbaumkugeln erfreut. Würde ich ein tannenbaumähnliches Gebilde, hätte ich schon mehrere davon.

    Jetzt muss ich aber stricken. Der 2. der 2. Weihnachtssocken muss fertig.

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    Veränderte Tagesstruktur

    Wenn etwas nicht mehr funktioniert, dann muss es halt geändert werden. In meinem Fall war es die Tagesstruktur. In letzter Zeit bin ich später und später ins Bett und eben auch entsprechend spät am nächsten Morgen hoch. Damit war natürlich eine Ausrede da, um sich ums Yoga und Meditation zu drücken, wobei ich doch genau weiß, dass ich beides zur Zeit besonders brauche. Genauso wie das spazieren gehen, das regelmäßige. Eines meiner Hauptprobleme ist allerdings, dass ich mit Routinen nicht gut klarkomme. Das hat sich auch während der Raunächte wieder gezeigt und sich als das Thema herauskristallisiert, welches es anzugehen gilt. Das und mein Essverhalten. Glücklicherweise ist es während meiner depressiven Phase nicht mehr zu den Frustfressanfällen gekommen, wie früher. Aber die Mengen sind immer noch zu gewaltig. Also versuche ich mich an weniger zu gewöhnen.

    Das heißt ja nun nicht Verzicht auf Leckeres. Aber ein Stück Kuchen statt zwei (oder drei oder vier) reicht auch. Kleinere Formen werde ich anschaffen müssen. Damit kann ich leben.

    Wie gesagt, es muss sich einiges ändern. Obwohl das Wetter heute wirklich eine adäquate Ausrede geliefert hätte, zu Hause zu bleiben, haben wir uns doch auf den Weg gemacht und das war gut so. Es regnete die ganze Runde still vor sich hin und es war nicht das beste Fotowetter, aber einige schöne Bildchen sind doch entstanden.

    Nun werde ich mal eine Rezension schreiben und dann ist Feierabend für heute.

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    Seelenpflege

    Heute habe ich mich auf Dinge konzentriert, die der Seele gut tun. Geholfen hat schon einmal, dass die Sonne schien. Die letzten Tage waren eher grau und was meine Verfassung betrifft, eher schwarz.

    Die Stimmung hob sich weiter, weil es zum Frühstück Hefekranz gab. Den habe ich gestern gebacken und bin sehr stolz darauf. Diesmal ist er nicht mit Vanille, sondern mit Orange und Tonkabohne.

    Nach dem Frühstück zeichnete sich ab, dass das Wetter nicht halten wird, also sind wir schnell noch eine Runde spazieren gegangen. Da ich auch Bücher in den Bücherschrank bringen wollte, hatte ich den Rucksack dabei und in dem befindet sich immer eine Tüte Vogelfutter. Am Schützenteich war denn auch gut was los.

    Nun werde ich noch ein wenig arbeiten. Die Entscheidung Facebook zu lassen, war eine Gute und hat zu einer weiteren geführt, aber dazu ein anderes mal.

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    Herbstspaziergang

    Das Wetter war heute wunderschön. Das haben wir für einen Spaziergang durch das Viehburger Gehölz genutzt. Das hatten wir schon lange einmal auf dem Plan. Komischerweise fiel mir erst auf, dass das ein Ort ist, an dem ein früherer Nachbar sich vor über 20 Jahren das Leben genommen hat. Damals war der Fernseturm noch für Besucher geöffnet und R. hat das genutzt, um seinem Leben ein Ende zu machen. Er sprang und verlosch. Viktor und ich gehen dort öfter spazieren und seit wir zusammen sind auch immer, um eine kurze Pause einzulegen, um Rs. zu gedenken. Eine gequälte Seele, die nun hoffentlich Frieden hat.

    Während Viktor noch ein wenig am Fernsehturm verweilte ging ich weiter und schlug merkwürdiger Weise einen Weg ein, der sehr holperig, aber auch sehr schön ist und zur offiziellen Hundeauslauffläche gehört. Seit wir Suka nicht mehr haben, bin ich dort nicht längs gegangen, aber heute zog es mich dort hin.

    Während ich so vor mich hinging, fiel mir ein, dass es einer der letzten Spaziergänge war, auf denen sich noch richtig Spaß hatte. Da hatte sie immer noch mal einen guten Tag. Am 06. Oktober 2019 war das und im Februar 2020 mussten wir sie einschläfern lassen. Das merkwürdige ist, sie fehlt mir als Persönlichkeit sehr, was mir nicht fehlt ist einen Hund zu haben. Hört sich bestimmt verdreht an. Ich wusste immer das Suka unser letzter Hund sein würde und habe die Zeit mit ihr sehr genossen und hätte mich auch gefreut, wenn wir noch einige gemeinsame Jahre gehabt hätten. Aber noch mal einen Hund hier mitten in der Stadt: Nee, muss nicht! Aber es war schön heute auf der Runde, die wir so oft gegangen sind an sie zu denken.